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TUM School of Natural Sciences
Vorlesungsbetrieb Experimentalphysik

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Archimedisches Prinzip

Kurzbeschreibung

Über einem bis zum Auslauf mit Wasser gefülltem Plexiglasgefäß, welches auf einem Labortisch steht, wird ein PVC-Klotz mit einer Masse von 315 Gramm an einer Federwaage aufgehängt. Der Auslauf des Gefäßes befindet sich über einem zweiten Behälter, welcher auf einer austarierten elektronischen Waage steht. Fährt man nun den Labortisch hoch, so taucht der Körper ins Wasser und der Ausschlag der Federwaage geht zurück. Gleichzeitig läuft die vom Klotz verdrängte Wassermenge über den Auslauf ab und füllt den zweiten Behälter. Wenn sich der Klotz ganz im Wasser Befindet, zeigt die Federwaage noch einen Ausschlag von 90 Gramm an, welcher sich auch bei tieferem Eintauchen nicht mehr ändert. Zum Nachweis, dass die aus dem Gefäß ausgeflossene Wassermenge gleich der durch den Auftrieb bestimmten Wassermenge ist, wird an der elektronischen Waage die das Gewicht des ausgelaufenen Wassers abgelesen. Dieses beträgt etwa 225 Gramm.
Bei bekannter Masse von Klotz und verdrängter Wassermenge sowie bekannter Dichte der Flüssigkeit (Dichte von Wasser bei 2oC ist 0,998 kg dm-3), lässt sich leicht die Dichte des Klotzes bestimmen (1,33 kg dm-3).

Grafik 1386

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