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Robert Jemison Van de Graaff (1901 - 1967)

amerikanischer Maschinenbauer und Physiker
Robert Jemison Van de Graaf wurde am 20. Dezember 1901 in Tuscaloosa, Alabama geboren. Nach dem Besuch der Tuscaloosa Public school ging er an die Unversität von Alabama. Hier studierte er bis 1923 Maschinenbau um anschließend für ein Jahr bei der Alabama Power Company als Forschungsassistent zu arbeiten. An der Sorbonne in Paris studierte er von 1924 - 1925 weiter und besuchte die Vorlesungen von Marie Curie. 1925 ging er dann an die Oxford - University nach England und beendete sein Physikstudium 1928. 1929 kehrte Van de Graaff in die Vereinigten Staaten zurück, um an der Universität Princeton Palmer-Physiklabor zu arbeiten. Hier entwickelte er seinen ersten elektrostatischen Generator, der bereits 80.000 Volt erzeugen konnte. Diesen Generator entwickelt er immer weiter und konnte 1931 bei einer Demonstration desselbigen bereits 1 Million Volt erzeugen. Als Karl T. Compton (Bruder von Arthur H. Compton) Präsident des Massachusetts Institute of Technologie (MIT) wurde, lud er van de Graaf als wissenschaftlichen Mitarbeiter ein. Dort konstruierte er 1933 einen Generator zur Erzeugung von 7 Millionen Volt. 1934 wurde er dann außerordentlicher Professor am MIT. 1935 erhielt er das Patent für seine Generatoren. Am 19. Dezember 1946 gründete Van de Graaff mit J. Trump die High Voltage Engineering Corporation (HVEC) in Burlington, Massachusetts. HVEC wurde der Marktführer für ektrostatische Generatoren, die in der Krebstherapie, Röntgenographie und in der Kernstrukturforschung benutzt wurden. Bis 1960 blieb er außerordentlicher Professor am MIT, wo er im selben Jahr zurücktrat um sich mehr für HVEC einzusetzen.
Robert Jemison Van de Graaff verstarb am 16. Januar 1967 in Boston.
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