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Vorlesungsbetrieb Experimentalphysik

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Walther Müller (1905 - 1979)

deutscher Physiker

Walther Müller wurde am 6. September 1905 in Hannover geboren. Er zeichnete sich früh durch außergewöhnliche schulische Leistungen in sämtlichen Fächern aus und machte sein Abitur an einem Koblenzer Gymnasium. Ab 1923 studierte er Physik, Chemie Mathematik und Philosophie an der Universität Kiel. Als 1925 Johannes Geiger einem Ruf an die Universität Kiel folgte wurde Müller dessen erster Doktorand. 1926 begann er auf Anregung Geigers Untersuchungen zur Stoßionisation im Gas. Die Ergebnisse dieses Experiments veröffentlichte er 1928. Sie dienten als Grundlage für das Geiger-Müller-Zählrohr. Im selben Jahr wurde er promoviert und legte das Examen für das höhere Lehramt in Physik, Mathematik und Philosophie ab. Die Assistentenzeit von Müller endete als Geiger 1929 einem Ruf nach Tübingen folgte. Nach seinem Abgang von der Univerität arbeitete Müller bei der Firma Siemens-Reiniger in Rudolstadt und ab 1939 bei der Pintsch KG in Berlin. Von 1940-45 war er Forschungsleiter bei Phillips in Hamburg. Nach Verbot der Atomforschung in Deutschland war er die nächsten 6 Jahre Berater verschiedener Firmen. 1951 folgte er einem Ruf des Australischen Wirtschaftsministeriums. Nach dem Auslaufen des Vertrages gründete er ein Unternehmen zur Konstruktion und Produktion von Zählrohren.1958 ging er in Die USA und arbeitete bis 1963 bei der General Telephone & Elektronics Resarch in Palo Alto. Anschließend wurde er Mitarbeiter der Firma General Motors in Santa Barbara.

Walther Müller verstarb am 4. Dezember 1979 in Walnut Creek.

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