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TUM School of Natural Sciences
Vorlesungsbetrieb Experimentalphysik

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Interferenz am Biprisma nach Fresnel

Kurzbeschreibung

Man beleuchtet mit einer Bogenlampe einen Spalt und erzeugt so ein schmales Lichtbündel. In den Strahlengang wird ein Prisma mit sehr großem Scheitelwinkel (nahe 180°) so gestellt, dass die Scheitelkante genau parallel zum Spalt ist und den Strahl halbiert. Im Überlappungsbereich der beiden so gebildeten Teilbündel sieht man Interferenzen, die über die Fernsehanlage abgebildet werden können. Wir verwenden ein Hohlprisma, das mit Benzol gefüllt ist. Der Brechungsindex dieses Prismas kann durch eine entsprechende Füllung eingestellt werden. In jedem Fall verschwinden die Interferenzen, wenn man im Strahlengang eine etwa 5 mm dicke Plexiglasplatte so anbringt, dass die eine Hälfte des Bündels durch sie hindurch muss. Die Laufzeitdifferenz der beiden Teilstrahlen entspricht dann einer Phasendifferenz, die größer als die Köherenzlänge der Bogenlampe ist. Lässt man aber beide Teilbündel durch die Plexiglasplatte gehen sind die Interferenzfiguren wieder da.

Betriebsanleitungen: Kohlebogenampen, Elektrogeräte

Grafik 3165

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