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TUM School of Natural Sciences
Vorlesungsbetrieb Experimentalphysik

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Galileisches Fernrohr

Kurzbeschreibung

Die älteste Fernrohrkonstruktion ist das holländische oder Galilieische Fernrohr. Es hat eine Sammellinse als Objektiv und eine Zerstreuungslinse als Okular, die um die Differenz ihrer Brennweiten voneinander entfernt sind. Wie aus dem Strahlengang hervorgeht, sieht das Auge ein virtuelles, aufrechtes Bild des weit entfernten Gegenstandes.
Bei einem Galilei-Teleskop dient eine bikonvexe Linse als Objektiv; die parallel einfallenden Lichtstrahlen werden mit diesem Objektiv gebündelt und treffen anschließend auf eine konkave Linse, die hier als Okular dient. Da die beiden Linsen um die Differenz ihrer Brennweiten voneinander entfernt sind werden die konvergent einfallenden Strahlen wieder parallelisiert. Das Bild kann anschließend auf einem Schirm aufgefangen werden bzw. fällt als parallele Strahlen in unser Auge.
Im Gegensatz zum Kepler-Teleskop, steht das Bild nicht auf dem Kopf: verdeckt man im Strahlengang an der optischen Wand den obersten Strahl des einfallenden Lichtbündels, so verschwindet auch der oberste Strahl des ausfallenden Bündels.

Grafik 3127

Betriebsanleitungen: Lampen, Elektrogeräte

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