TUM-Logo

TUM School of Natural Sciences
Vorlesungsbetrieb Experimentalphysik

PH-Logo

Astronomisches und Terrestrisches Fernrohr

Kurzbeschreibung:


astronomisches Fernrohr

Bild 3126a
zum Foto

Bei einem astronomischen Fernrohr ( Kepler-Teleskop ) dient eine bikonvexe Linse als Objektiv; die parallel einfallenden Lichtstrahlen werden mit diesem Objektiv gebündelt, schneiden sich in ihrem Brennpunkt auf der optischen Achse, divergieren dann wieder und treffen anschließend auf das Okular - eine weitere konvexe Linse, die dieselbe Brennweite hat wie die Objektivlinse. Dadurch ist es möglich, die divergent in das Okular einfallenden Strahlen wieder zu parallelisieren. Anschließend kann dieses Bild auf einem Schirm aufgefangen werden bzw. fällt als parallele Strahlen in unser Auge.Allerdings steht durch die Positionierung des Okulars hinter dem Brennpunkt des Objektivs das Bild auf dem Kopf.
Dies kann man im Strahlengang an der optischen Wand durch das Abdecken von Randstrahlen verifiziern. Man stellt beispielsweise fest, dass durch das Abdecken des obersten Strahls der unterste ausfallende Strahl verschwindet. Da das Bild von parallelen Strahlen erzeugt wird ist es nicht reell und vergrößert.

Grafik 3126a

terrestrisches Fernrohr

Bild 3126b
zum Foto

Zur Betrachtung eines Gegenstandes auf der Erde eignet sich ein astronomisches Fernrohr schlecht, da es auf dem Kopf stehende Bilder erzeugt. Das terrestrische Fernrohr vermeidet dies dadurch, dass sich zwischen Objektiv und Okular eine Sammellinse befindet, die das Bild umkehrt. Terrestrisches und Astronomisches Fernrohr haben die gleiche Vergrößerung. Die 'Umkehrlinse'  bedingt jedoch eine größere Baulänge des terrestrischen Fernrohrs:

Grafik 3126b

Betriebsanleitungen: Lampen, Elektrogeräte

Haftungsausschluss     Datenschutz

Copyright © 2011 Josef Kressierer