![]() |
TUM School of Natural Sciences |
![]() |
Astronomisches und Terrestrisches Fernrohr
Kurzbeschreibung:
astronomisches Fernrohr

zum Foto
Bei einem astronomischen Fernrohr ( Kepler-Teleskop ) dient eine bikonvexe
Linse als Objektiv; die parallel einfallenden Lichtstrahlen werden mit
diesem Objektiv gebündelt, schneiden sich in ihrem Brennpunkt auf
der optischen Achse, divergieren dann wieder und treffen anschließend
auf das Okular - eine weitere konvexe Linse, die dieselbe Brennweite hat
wie die Objektivlinse. Dadurch ist es möglich, die divergent in das
Okular einfallenden Strahlen wieder zu parallelisieren. Anschließend
kann dieses Bild auf einem Schirm aufgefangen werden bzw. fällt als
parallele Strahlen in unser Auge.Allerdings steht durch die Positionierung
des Okulars hinter dem Brennpunkt des Objektivs das Bild auf dem Kopf.
Dies kann man im Strahlengang an der optischen Wand durch das Abdecken
von Randstrahlen verifiziern. Man stellt beispielsweise fest, dass durch
das Abdecken des obersten Strahls der unterste ausfallende Strahl verschwindet.
Da das Bild von parallelen Strahlen erzeugt wird ist es nicht reell und
vergrößert.
terrestrisches Fernrohr
zum Foto
Zur Betrachtung eines Gegenstandes auf der Erde eignet sich ein astronomisches Fernrohr schlecht, da es auf dem Kopf stehende Bilder erzeugt. Das terrestrische Fernrohr vermeidet dies dadurch, dass sich zwischen Objektiv und Okular eine Sammellinse befindet, die das Bild umkehrt. Terrestrisches und Astronomisches Fernrohr haben die gleiche Vergrößerung. Die 'Umkehrlinse' bedingt jedoch eine größere Baulänge des terrestrischen Fernrohrs:
Betriebsanleitungen: Lampen, Elektrogeräte
Haftungsausschluss Datenschutz
Copyright © 2011 Josef Kressierer


