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TUM School of Natural Sciences |
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Supraleitung
Kurzbeschreibung
Ein Sinterstück aus einem Metalloxydgemisch (Barium-Ytrium - Kupferoxyd), entdeckt im September 1986, zeigt Supraleitung bereits bei etwa 90 K. Es genügt also, mit flüssigem Stickstoff zu kühlen, um das Schweben des Supraleiters im Feld eines permanenten Ring- magneten zu zeigen. Das Materialstück ist relativ klein (ca. 10 mm Durchmesser). Deshalb muß man den Versuch mit der Fernsehanlage (Nahlinse) zeigen. Als Kyrostat benützen wir ein flaches Styroporgefäß. Man faßt den Supraleiter mit einer Pinzette, kühlt ihn unter die Sprungtemperatur und läßt ihn dann vorsichtig über dem Loch des Permanentmagneten los. Der Letztere muß natürlich bereits kalt sein, damit seine Wärme den Supraleiter nicht wieder über die Sprungtemperatur erhitzt. Der Supraleiter schwebt dann mehrere Sekunden über der Öffnung, bis die Sprungtemperatur wieder überschritten ist und er ins Loch fällt.
Betriebsanweisungen: Flüssigstickstoff
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