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TUM School of Natural Sciences |
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Bewegter Leiter im Magnetfeld
Kurzbeschreibung
Eine dünne Messingstange wird an zwei Strippen schaukelartig so aufgehängt, daß sie im Feld eines Hufeisenmagneten hin- und herschwingen kann. Die Induktionsspannung, die dabei an ihren Enden entsteht, wird über ein Galvanometer oder über den Gleichspannungsmeßverstärker mit einem Prado- Instrument sichtbar gemacht.
Betriebsanleitungen: Lampen, Elektrogeräte
Physikalische Erklärung
Wie im Versuch 2145 festgestellt, gilt für die Kraftwirkung auf ein frei bewegliches Leiterstück im Magnetfeld:
Umgekehrt kann natürlich auch der Leiter bewegt werden um einen Stromfluss zu induzieren
Um die Richtung des Stromes bestimmen zu können kann man ebenfalls die Drei-Finger-Regel der rechten Hand (oftmals nur als Rechte-Hand-Regel bezeichnet) verwenden.
Diese ist mit der rechten Hand wie folgt auszuführen:
Der ausgestreckte Zeigefinger folgt der Richtung der Magnetfeldlinien, vom Nordpol in Richtung Südpol
Der abgeknickte Mittelfinger (90 Grad-Winkel zum Zeigefinger) folgt in die Wirkungsrichtung der Kraft.
Der ausgestreckte Daumen zeigt die technischen Stromrichtung, also von Plus nach Minus.
Da unser Leiterstück hin- und herpendelt ändert sich also auch entsprechend die Stromrichtung im Leiterstück
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