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TUM School of Natural Sciences
Vorlesungsbetrieb Experimentalphysik

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stehende Wellen in der Glühdrahtröhre

Kurzbeschreibung

Die Glühdrahtröhre ist eine besondere Form der Kundtschen Röhre.
Im Gegensatz zum Kundtschen Rohr können wir hier stehende Wellen, anstatt mit Korkmehl, mit einem glühenden Draht sichtbar machen.
Die leicht gebogene, etwa 30 cm lange Röhre besitzt an Ihren Enden Metallkappen, zwischen denen ein Chromnickeldraht gespannt ist. Eine Seite des Glasrohres ist offen.
Direkt vor dem offenen Ende des Rohres wird eine Galtonpfeife angebracht, welche an einen regelbaren Pressluftanschluss angeschlossen ist. über die Metallkappen wird an den Draht an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen. Bei einer Stromstärke von etwa 0,8-1,1 A beginnt der Draht deutlich zu Glühen.
Vor Versuchsbeginn wurde die Galtonpfeife auf etwa 9,1 KHz eingestellt Nun lässt man Pressluft mit einem Druck von etwa 1,5 bis 2 bar durch die Galtonpfeife strömen. Diese Art der Anregung erzeugt eine stehende Welle in der Röhre, welche wiederum periodische Helligkeitsschwankungen auf der Länge des Drahtes erzeugt. An Stellen mit hoher Luftbewegung erfolgt ein höherer Wärmetransport und der Draht kühlt dort soweit ab, dass kein Leuchten mehr sichtbar ist. Somit wird durch den Temperaturunterschied entlang des Drahts die stehende Welle angezeigt. Verringern wir nun die Tonhöhe der Galtonpfeife, so erhalten wir zunächst undefinierbare Oberschwingungen, bis sich nach einiger Zeit wieder eine stehende Welle ausbilden kann.

Betriebsanweisungen: Elektrogeräte, Lampen

Grafik 1706

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