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TUM School of Natural Sciences |
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Klangstäbe
Kurzbeschreibung
Schwingende Luftsäulen in Klangstäben rufen in ihrer direkten Umgebung Druckschwankungen hervor, die sich in Form von Schallwellen durch den Raum ausbreiten.
Für unseren Versuch werden verschieden lange, beidseitig offene PVC-Rohre mit einer Öffnung an die Handinnenfläche geschlagen.
Durch die Komprimierung der Luft und damit der Ausbreitung der Druckunterschiede entsteht ein Ton.
Die Länge des Rohres bestimmt die Tonhöhe L=λ/4
Etwa 200 Klangstäbe mit folgenden Tönen stehen zur Verfügung.
| Ton | Wellenlänge/m | Frequenz/Hz | C | 1,23 | 264 | D | 1,15 | 297 | E | 1,04 | 330 | F | 0,97 | 352 | G | 0,87 | 396 | A | 0,78 | 440 | H | 0,69 | 495 |
Die Klangstäbe werden willkürlich im Hörsaal verteilt.
An die Leinwand werden die Noten eines Musikstücks projiziert.
Zeigt der Dozent mit dem Laserpointer auf eine Note, so sollen alle Studenten, welche den passenden Klangstab haben, diesen anschlagen. Auf diese Weise können wir mit dem ganzen Hörsaal das Musikstück spielen.
Zum Beispiel:
In der Weihnachtsbäckerei
G F E E D D C
Gibt es manche Leckerei,
D E F F E E D
Zwischen Mehl und Milch
D E F F G
macht so mancher Knilch
D E F F G
Eine riesengroße Kleckerei.
G F E E G G D D G
In der Weihnachtsbäckerei
G F E E D D C
In der Weihnachtsbäckerei
G F E E D D C
Wo ist das Rezept geblieben,
E E E E E F G E
Von den Plätzchen, die wir lieben?
F F F F F G A F
Wer hat das Rezept – verschleppt?
G G A G H G C
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Copyright © 2011 Josef Kressierer

