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TUM School of Natural Sciences
Vorlesungsbetrieb Experimentalphysik

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Stokes´sche Reibung

Kurzbeschreibung

Eine hohe Glasküvette (20 cm) wird mit Glyzerin gefüllt. Mit zwei Lasern und Photodioden markiert man eine etwa 10 cm lange Fallstrecke, die einige Zentimeter unterhalb des Flüssigkeitsspiegels beginnen soll. Auf dies Fallstrecke justiert man sehr genau eine schräge Rinne ein, von der Stahlkugeln unterschiedlichen Durchmessers in das Glyzerin rollen und dann die markierte durchfallen sollen (Endpunkt der Rinne in die Flüssigkeit legen). Die Photozellen werden an eine Digitaluhr angeschlossen. Man misst die Fallzeit für Kugeln von 3, 4, 5 und 6 mm Durchmesser. Die Anordnung wird im Schatten gezeigt oder mit der Fernsehanlage projiziert. Nach den Stoke´schen Gesetz soll die Fallzeit umgekehrt proportional zum Quadrat des Durchmessers der Kugeln sein, also das Produkt aus Fallzeit und Quadrat des Durchmessers sollte eine Konstante ergeben. Die Anordnung erfüllt diese Forderung innerhalb einer Ungenauigkeit von etwa 10 % (Beim Fall der Kugeln durch das Glyzerin bilden diesen einen Kanal geringfügig höherer Temperatur und die Reibung für folgende Kugeln wird geringer).

Betriebsanweisungen: Glycerin

Grafik 1480

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