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TUM School of Natural Sciences |
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Kartesischer Taucher (Cartesianischer Taucher)
Kurzbeschreibung
Ein Flaschenteufel (8 cm) ist innen hohl und besitzt
eine kleine Öffnung, die in um den Bauch gewundenen
Schwanz enthalten ist. Ist er ganz mit Wasser gefüllt,
sinkt er in einem mit Wasser gefüllten Behälter zu
Boden. Befindet sich eine geeignete Menge Luft in ihm,
schwimmt er an der Wasseroberfläche.
Befindet sich der Taucher in einem Behälter (z.B.
einem Dewargefäß mit Korken), den man unter Druck
setzen kann, so wird sich bei Druckerhöhung das im
Taucher befindliche Luftvolumen verkleinern. Damit wird
der Auftrieb kleiner und der Taucher kann wieder zu Boden
sinken. Entlastet man den Behälter wieder, wird die
Luftblase im Taucher größer und er steigt wieder hoch.
Anstatt des Tauchers kann man auch Streichhölzer verwenden. Man
bricht die Streichholzköpfe so ab, dass etwa drei bis vier Millimeter
Holz verbleiben. An den Enden der Streichholzenden bilden sich kleine
Luftblasen. Werden diese durch Druck von außen komprimiert erreicht
man den gleichen Effekt wie beim Taucher. nimmt man mehrere
Streichhölzer her werden sich diese aufgrund ihrer unterschiedlichen
Dichte an unterschiedlichen Stellen im Rohr verteilen.
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