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TUM School of Natural Sciences |
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Dehnung eines Drahtes (Fließgrenze - Reißgrenze)
Kurzbeschreibung
Ein etwa 1,5 m langer Kupferdraht (0,25mm) ist an einem Ende mit einem Kraftmesser verbunden.
Er wird über einen Drehwinkelsensor - welcher gleichzeitig als Umlenkrolle dient - geführt und ist am anderen Ende mit einem Eimer verbunden.
Vor Versuchsbeginn wird der Draht mit einem Gewicht von 1 Kilogramm vorgedehnt, welches anschließend wieder entfernt wird
Eine computergesteuerte Messwertaufnahme von Cassy stellt uns ein Kraft-Weg Diagramm zur Verfügung,
Durch gleichmäßiges Befüllen des Eimers mit Wasser und erhöht man das Zuggewicht am Draht.
Solange man sich im Hookschen Bereich befindet erkennt man im Diagramm eine gleichmäßig steigende Erhöhung der Zugkraft bei geringer aber ebenfalls gleichmäßiger Längenänderung des Drahtes.
Bei einer Zugkraft von etwa 5,5 Nm erreicht man die Fließgrenze des Kupferdrahtes. Ab Erreichen der Fließgrenze setzt im Verhältnis der Zugkraft eine starke Längenänderung des Kupferdrahtes ein.
Bei etwa 10 Nm Zugkraft reißt der Draht.
Betriebsanweisungen: Hooksches Gesetz
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