TUM-Logo

TUM School of Natural Sciences
Vorlesungsbetrieb Experimentalphysik

PH-Logo

Dehnung eines Drahtes (Hooksches Gesetz)

Kurzbeschreibung

1. waagerechter Aufbau:

Etwa 2 m Kupferdraht (Durchmesser o,22 mm) werden über zwei Umlenkrollen gelegt und der Endpunkt mit einem Markierungspfeil versehen, der mitsamt einer Skala über einen schräg gestellten Overheadprojektor abgebildet wird. An das freie Ende des Drahtes man nun immer größere Gewichte an. Bis etwa 0,7 kg ist die Dehnung des Drahtes reversibel, darüber nicht mehr. Die Zerreißgrenze wird mit dieser Anordnung nicht erreicht, wohl aber mit Stahlfederdraht (Durchmesser 0,2 mm), der bei etwa 8 kg reißt (VORSICHT! ).

2. senkrechter Aufbau:

Der Draht (ca. 3m im HS 1200, ca. 1,5m im HS S0320) wird jeweils am Teleskop befestigt und das Teleskop hochgezogen. Am unteren Drahtende hängt man die Spezialskala im Schlitten an, die mit Hilfe der Schreibprojektion (HS 1200) oder der Kamera (HS S0320) abgebildet wird. Die Anordnung lässt sich sowohl mit dem Kupfer- als auch Stahldraht verwenden, wobei bei Kupfer der Abstand zum Boden im HS 1200 mindestens 1,5 m betragen muss, wenn der Draht sicher reißen soll. Jeder Draht wird vorgedehnt und mit einem Restgewicht belastet, damit er gespannt bleibt. Es ergeben sich folgende Daten:

  Kupferdraht 0,22 mm Stahldraht 0,2 mm
Vorbelastung 700 g 6 kg
Restgewicht 50 g 0,5 kg
Hookscher Bereich bis 600 g bis 4kg
dabei reversible Dehnung um etwa 3 mm 13 mm
Fließen bei etwa 700 g bis 800 g 7 kg
Reißgrenze (VORSICHT !) mind. 900 g 8 kg
Grafik 1115

Betriebsanweisungen: Hooksches Gesetz

Haftungsausschluss     Datenschutz

Copyright © 2011 Josef Kressierer